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Götz Jansen
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Für sich genommen sind diese beiden Punkte nicht unbedingt ein Problem für Fahrzeuge mit geringem Tiefgang. Achtet man aber bei Hindernistonnen nicht peinlich genau darauf, die 5 Meter Abstand zu halten vom gedachten Bojenstrich, dann kann man ohne Vorwarnung durch das Echolot unvermittelt ganz schön aufsitzen (siehe Vorgeschichte oben).
Die Strömung hat bei dieser Havarie keine Rolle gespielt.
Für "frische" Sportbootfahrer kann aber am Oberrhein noch ein dritter Gefahrenpunkt dazukommen: Die am Oberrhein stärkere Strömung drückt auch entprechend stärker in den gedachten Bojenstrich. Anders ausgedrückt heißt das, der Strom läuft nicht in Fahrwasserrichtung, und damit in Fahrtrichtung, sondern er läuft teilweise aus dem Fahrwasser herraus, über die untergetauchten Krippen weg. Das ist ja auch die Aufgabe der Oberrheinkrippen: von einem bestimmten Wasserstand an sollen sie das Wasser über sich weglaufen lassen.
Sind die Krippen untergetaucht, dann ist es deshalb sehr wichtig, in der Bergfahrt den Kurs nicht nur nach vorne zu kontrollieren, sondern immer wieder mit einem Blick nach hinten auch den tatsächlich gefahrenen Kurs zu kontrollieren. Ein Versatz des Bootes durch die Strömung aus dem Fahrwasser heraus wird erst durch diesen Blick nach hinten erkennbar. . . . . ... zu Blatt (1).